Mein Weg
1965 bis 1969
Volksschule Holzbach
Meine ersten Schuljahre verbrachte ich in meinem Heimatort Holzbach.
1969 bis 1975
Staatliche Realschule Kirchberg
Abschluss mit der Mittleren Reife.
6. August 1975 bis 11. Juli 1977
Ausbildung zum Verwaltungsangestellten
Ausbildung bei der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern/Hunsrück.
12. Juli 1977 bis 30. Juni 1981
Verbandsgemeindeverwaltung Simmern/Hunsrück
Tätigkeit als Verwaltungsangestellter.
1. Juli 1981 bis 30. Juni 1983
Beamtenanwärter im mittleren nichttechnischen Dienst
Ausbildung bei der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück.
Laufbahnprüfung am 27. Juni 1983 mit der Gesamtnote gut, 1,58.
1983 bis 1989
Beamter im mittleren nichttechnischen Dienst
Weitere Tätigkeit bei der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern/Hunsrück.
1986 bis 1988
Fachhochschulreife
Erwerb der Fachhochschulreife mit der Durchschnittsnote 1,4.
1. Juli 1989 bis 25. Juni 1992
Aufstiegsbeamter im gehobenen nichttechnischen Dienst
Erwerb der Laufbahnbefähigung für den gehobenen nichttechnischen Dienst mit der Gesamtnote sehr gut.
1977 bis 2005
Berufliche Stationen in Simmern
Tätigkeit bei der Verbandsgemeindeverwaltung Simmern/Hunsrück in verschiedenen Funktionen.
Sachbearbeiter in der Ordnungsverwaltung
Personalsachbearbeiter
Büroleiter
Fachbereichsleiter Soziales
1. Oktober 2005 bis 16. August 2010
Geschäftsleitender Beamter
Verbandsgemeindeverwaltung Sprendlingen-Gensingen.
17. August 2010 bis 16. August 2026
Bürgermeister der Verbandsgemeinde Sprendlingen-Gensingen
16 Jahre Verantwortung für die Verbandsgemeinde, ihre Ortsgemeinden und die Menschen, die hier leben.
Insgesamt 51 Jahre im öffentlichen Dienst, davon 16 Jahre als Bürgermeister.
Die Tür zum Bürgermeisterbüro
Diese Tür stand für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Bürgerinnen und Bürger immer offen. Der direkte Austausch, das persönliche Gespräch und ein offenes Ohr für Anliegen waren für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit.

Das Türschild meines Bürgermeisterbüros.

Die Tür zum Bürgermeisterbüro stand offen.
Politischer Werdegang und öffentliche Ämter
Mein politisches Engagement begann in den frühen 1980er Jahren. Neben Funktionen innerhalb der SPD gehörten kommunale Mandate, Prüfungsausschüsse und weitere öffentliche Gremien zu meinem Weg.
Politische Stationen
1983 bis 1985
Juso-Unterbezirksvorsitzender Rhein-Hunsrück-Mosel
1983 bis 1992
Mitglied im SPD-Verbandsvorstand der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück
1989 bis 1993
Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Holzbach
2002 bis 2006
SPD-Verbandsvorsitzender in der Verbandsgemeinde Simmern/Hunsrück
Seit August 2008
Mitglied im SPD-Unterbezirksvorstand / Kreisvorstand Mainz-Bingen
Kommunale Mandate und Gremien
1992 bis 1994 und 2004 bis 2006
Mitglied im Kreistag des Rhein-Hunsrück-Kreises
2004 bis 2006
Beisitzer im Kreisrechtsausschuss des Rhein-Hunsrück-Kreises
2005 bis 2006
Mitglied im Verwaltungsrat der Rhein-Hunsrück-Entsorgung AöR
2009 bis 2019
Mitglied im Werkausschuss des Kreistages Mainz-Bingen
2014 bis 2024
Mitglied im Kreistag Mainz-Bingen
Seit November 2019
Mitglied im Beirat für Migration und Integration des Landkreises Mainz-Bingen
Prüfungsausschüsse und berufliche Ausbildung
1993 bis 1996
Stellvertretendes Mitglied im Prüfungsausschuss Mayen-Koblenz für Auszubildende im Beruf Verwaltungsfachangestellte.
Seit März 2001
Mitglied im Prüfungsausschuss Koblenz III für Auszubildende im Beruf Verwaltungsfachangestellte in der Landesverwaltung und Kommunalverwaltung.
Meine Haltung
Soziale Verantwortung und Demokratie
Politik und Verwaltung sind für mich kein Selbstzweck. Sie müssen den Menschen dienen und sich daran messen lassen, ob sie deren Alltag verbessern. Besonders wichtig sind mir soziale Gerechtigkeit, Chancengleichheit, Toleranz und der Schutz derjenigen, die ihre Interessen nicht immer selbst laut vertreten können.
Ich stehe für eine demokratische und soziale Politik, die Beteiligung ernst nimmt. Entscheidungen sollten verständlich erklärt und möglichst gemeinsam mit den Menschen entwickelt werden. Bürgernähe bedeutet für mich nicht nur gute Erreichbarkeit. Sie bedeutet auch, zuzuhören, Kritik auszuhalten und unterschiedliche Auffassungen in Entscheidungen einzubeziehen.
Diese Überzeugung prägte auch meine Amtszeit als Bürgermeister. Bereits das Zukunftsprogramm von 2010 entstand gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgerbeteiligung, Ehrenamt und transparente Entscheidungen waren für mich keine vorübergehenden Projekte, sondern Grundprinzipien meiner Arbeit.
Demokratischer Sozialismus und gesellschaftlicher Zusammenhalt
Politisch bin ich durch die Idee des demokratischen Sozialismus geprägt. Im Grundsatzprogramm der SPD heißt es
„Der demokratische Sozialismus bleibt für uns die Vision einer freien, gerechten und solidarischen Gesellschaft, deren Verwirklichung für uns eine dauernde Aufgabe ist.“
Dieser Gedanke beschreibt auch meine eigene Haltung. Freiheit ist für mich ohne soziale Sicherheit unvollständig. Eine gerechte Gesellschaft darf Menschen nicht zurücklassen. Sie muss sozialen Ausgleich ermöglichen, demokratische Rechte schützen und allen die Chance geben, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Demokratischer Sozialismus ist für mich kein abgeschlossenes Modell. Er ist ein politischer Auftrag. Es geht darum, Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität immer wieder neu in konkrete Politik zu übersetzen. Rechtsextremismus, Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft lehne ich entschieden ab.
Frieden und politische Verantwortung
Auch in der Außenpolitik vertrete ich eine friedensorientierte Haltung. Diplomatie, Verhandlungen und zivile Konfliktlösungen müssen Vorrang vor Aufrüstung und militärischer Eskalation haben.
Politische Verantwortung bedeutet für mich, auch unbequeme Positionen zu vertreten und nicht jeder Mehrheitsmeinung unkritisch zu folgen. Frieden entsteht nicht von selbst. Er braucht Gesprächsbereitschaft, gegenseitigen Respekt und den ernsthaften Willen, politische Konflikte ohne Gewalt zu lösen.
Pragmatische und bürgernahe Verwaltung
Meine jahrzehntelange Erfahrung in der Verwaltung hat mich zugleich pragmatisch gemacht. Gute Politik braucht klare Werte, aber auch realistische Lösungen. Sie muss finanzierbar, nachvollziehbar und praktisch umsetzbar sein.
Dabei bleibt für mich entscheidend, dass Verwaltung für die Menschen da ist und nicht umgekehrt. Regeln und Verfahren sind notwendig. Sie dürfen aber nicht den Blick auf den einzelnen Menschen und sein konkretes Anliegen verstellen.
Mitgliedschaften und Nebentätigkeiten
Eine Übersicht meiner Mitgliedschaften und Nebentätigkeiten finden Sie in diesem Dokument.

